Montag, 25. August 2008 @ 22:10 Links zu diesem Post
Pestizidrückstände sind eindeutig gefährlich!
Ich habe ein wenig gerechnet. Und es erfordert wenig Wissen, um die Absurdität der Panikmache, die Greenpeace mit den "neuen" Fakten betreibt, zu erkennen.
Ein Brief an Greenpeace:
Hallo,
vor ein paar Tagen habe ich Ihren neuen Report zu Pestiziden entdeckt.
Mich hat dabei nur interessiert, welches Obst denn nun mich vergiften kann und nicht, ob die Pestizide legal oder illegal waren.
Leider konnte ich solche Zahlen nicht finden und habe selber gerechnet.
Auf Seite 13 von http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/umweltgifte/report_illegale_in_d_obst.pdf
entdeckte ich die wohl interessanteste Tabelle des gesamte Berichtes.
Anhand der Zahlen für das Porree habe ich dann berechnet, ob die Rückstände auf diesem Lebensmittel einen vergiften können:
Körpergewicht=70kg
[5,10] mg/Körpergewicht[Der LD50 Wert vom benutzten Parathion liegt bei 5 bis 10 mg/Körpergewicht (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Parathion)]0,390mg/1kg[Menge an Parathion pro kg Porree (vgl. Seite 13 von http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/umweltgifte/report_illegale_in_d_obst.pdf)]5*60=300mg
10*60=600mg[300-600 Milligramm Parathion darf ich also zu mir nehmen, bis ich die Letalen Dosis 50 (das ist die Dosis, an der ich mich vergifte (aber noch nicht sterbe.)) erreiche.]
300/0,390?769kg
600/0,390?1538kg[Man muss also ca. 0,8-1,5 Tonnen Porree essen, um sich an den Rückständen zu vergiften.]
Wobei ich hierbei noch nicht beachtet habe, dass noch längst nicht alle giftigen Moleküle vom Körper aufgenommen werden. Rechnet man dies mit ein, wird man wohl noch deutlich mehr essen müssen.
Denken Sie darüber nach.
Labels: Chemie, Greenpeace, offener Brief
Greenpeace's Aussagen
CO2 ist farb- und geruchlos.
Das sollte wohl wieder einmal so eine seltsame Metapher sein, mit der Greenpeace nur "Aufmerksamkeit" erreichen will?!
Labels: Greenpeace, Klima
Falsche Prognose
Scheinbar ließ sich die Masse doch nicht auf die Seite der der seltsamen Vereinigung von Greenpeace, Bild und Co. bringen. Kaum einer schaltete am Samstag das Licht aus, wodurch es auch nicht zum erwähnten Blackout kam.
Natürlich sieht Greenpeace die Aktion als riesen Erfolg an. Es sei ein wichtiges Zeichen für den Klimaschutz gegeben worden. Sie berichten, dass 250 bekannte Bauwerke für die kurze Zeit nicht angestrahlt wurden. Nach einigen Beobachtungen konnte ich jedoch feststellen, dass kaum private Haushalte das Licht ausschalteten. Auf Luftbildern konnte man nur eine leichte bis gar keine Abschwächung des Lichtpegels erkennen.
Labels: Gesellschaft, Greenpeace, Klima
O Nein, jetzt sind sie Wütend

Und wieder einmal hat Greenpeace bewiesen, dass ihnen eine sachliche Diskussion nicht genügt. Heute morgen starteten sie wieder eine illegale Aktion. Diesmal wurde die Baustelle eines neuen Braunkohlekraftwerk Vattenfalls das Opfer. In den letzten Tage spürte man, wie sich die Wut bei den Greenpeacern aufbaute: Wo ein paar Tagen beantragten sie einen Baustopp für das Kraftwerk. Interessanter Weise hatte vor einem Jahr eine Greenpeacerin mir am Telefon mitgeteilt, dass sie wirklich "nie" mit solchen oder ähnlichen Schritten agieren würden. Sie würden ja stets "mit den betroffenen Personen/Firmen reden und ihnen erklären, dass sie etwas falsch machen". War das jetzt ein Theorie oder eine einfach Lüge, die mir die Frau von Greenpeace erzählte? Jedenfalls sieht es zu Zeit so aus.
Greenpeace tut wieder einamal keinem was Gutes. Zwar versuchen sie "nur die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf etwas Schlimmes zu lenken", aber Vattenfall freut sich wohl überhaupt nicht über solche Aktionen mit selbst gegebener Genehmigung. Wenn Greenpeace zu solchen mitteln greift, wird Vattenfall wohl nie seine Meinung ändern. Ich auch nicht.
Ach übrigens: Mit Wissenschaft und Klimatologie hat das hierbei gar nichts zu tun. Das ist Propaganda und Panikmache. Nach meinen Infos hat Greenpeace noch nicht mal ein (verfälschtes) Diagramm der Globaltemperatur an die belagerten Kräne auf der Baustelle gehangen.
Greenpeaces Pressemitteilung zu Aktion
EDIT:
Ich werde morgen ein Gespräch mit Greenpeace führen. Darin werde ich zunächst folgende Punkte ansprechen:
- 150.000 Klimaopfer gibt es. Von wo kommen die denn? Heutzutage wird alles aufs Klima geschoben. Im neuen, wunderbaren Buch von Dirk Maxeiner heißt ein Kapitel deshalb auch "Das Klima als Sündenbock". Wenn man sich auskennt, findet man zu jeder Katastrophe eine Verbindung zum "bösen Klimazerstörer."
- Die Aktivisten schienen es doch recht toll zu finden, dass bei Vattenfall "alles schief ging, was schief gehen konnte". Sie konnte angeblich einfach das Gelände betreten. Finden die das jetzt cool, oder was?
beide Punkte oben: Quelle: Greenpeace
Dazu hier etwas: Greenpeace hat Gespräche mit Vattenfall zu dieser Aktion abgelehnt.
Kategorien:Klima, Greenpeace
Labels: Greenpeace, Klima
Greenpeace oder Nir Shaviv?
Erster Eintrag!

Das ist wirklich ein schönes Wochenende. Gestern war ich bei einer Greenpeacefeier. Da mussten sich dann wieder alle freuen, dass Greenpeace-Köln 25 Jahre alt wird. Schon kamen mir zwei kleine Mädchen entgegen, die mich fragten, was ich für die Umwelt tun würde. Ich antwortete: Atomkraftwerke bauen und möglichst viel Gentechnik verwenden. Da waren sie schon sehr verwundert.
Danach ging meine eigentliche "Mission" los. Ich zeigte den Greenpeacern meine Fakten. Bei den meisten Greenpeacern erfolgte folgendes Ritual für jedes Argument: Zuerst wurde gegrübelt (das ist ja sehr interessant; das wundert mich aber sehr) und danach die Frage:
"Von wo hast du das denn? Das sagt vielleicht ein Forscher. Wenn sich tausende Forscher gegen einen stellen, dann hat die Menge doch wohl recht."
Das musste ich mir dann insgesamt etwa 30 mal anhören. Aber: Das sind Greenpeace, die können nichts dafür. Die wissen nichts. Die kennen dann nur diese Aussage für Skeptiker.
Bei dem letzten Greenpeacer lief es wie folgt ab: Es wurde ein Argument gelesen oder ich erzählte es ihm und dann: "Das stimmt doch überhaupt nicht!!" Dieses Gegenargument finde ich so abgrundtief schlecht; genauso wie das weiter oben genannte. Die lustigste Aussage von ihm war aber Folgende: Zuerst sagte er: "Dieses Argument ist Unsinn, man weiß alles genau über den Klimawandel. Da gibt es keine Wissenslücken." Etwas später: "Es stimmt zwar, viele Details kennt man nicht. Aber diese sind irrelevant. Man kennt das große und ganze und das reicht." und "Der Treibhauseffekt ist ganz einfach. Es gibt drei einfache Formeln, mit denen man die Zusammenhänge (wie zwischen Treibhauseffekt und Temperatur) berechnet." Wundert mich nur wofür es z.B. ein IPCC gibt, das uns jedes Jahr klar machen will, das wir unser schöönes Klima verändern. Wenn es nur 3 Formeln sind....
Ein Tag später:
Ich entdecke eine sehr schöne Seite von Nir Shaviv, der den Zusammenhang zwischen Wolkendecke und kosmischer Strahlung bewiesen hat (Soll übrigens auch ein irrelevantes Detail sein).
http://www.sciencebits.com/CO2orSolar
Jetzt kann ich mir überlegen: Wem glaube ich? Nir Shaviv oder Greenpeace?
Labels: Greenpeace, Klima
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